Vom 24. – 28. April fand die Hannover Messe Industrie statt. Im Mittelpunkt standen innovative Technologien für die Smart Factory. In diesem Kontext zog die neue Plattform SODALIS viele Besucher der weltweit größten Industrie-Messe an.

 

Die Digitalisierung ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits birgt sie viele Chancen für mehr Effizienz, auf der anderen Seite werden Maschinen und Anlagen komplexer. Wie Ersteres gelingt, ohne gleichzeitig den Aufwand für die eigenen Mitarbeiter zu erhöhen, war eine der zentralen Fragen, die Unternehmen auf der diesjährigen HMI beschäftigten. Antwort darauf sollen neue Technologien geben, die Prozesse schlanker machen und im Praxiseinsatz möglichst einfach zu handhaben sind. Im Bereich Smart Maintenance liegt die Hoffnung vieler Industriebetriebe auf dem Einsatz von Wearables wie der HoloLens von Microsoft. „Datenbrillen sind ein sehr aktuelles Thema. Sie bieten unglaublich viele Anwendungsmöglichkeiten für die verschiedensten Branchen“, berichtet Boris Heuer, Geschäftsführer von Beeware. „Das haben Unternehmen bereits erkannt. Viele binden Wearables in ihre Digitalisierungs-Roadmap mit ein oder starten bereits mit ersten Pilotprojekten. Dabei kommt es auf die passende Hardware an. Die HoloLens an sich scheint noch nicht voll industrietauglich zu sein. Das wird allerdings nur noch eine Frage der Zeit sein. Für Unternehmen ist es daher sinnvoll, bereits Anwendungsszenarien anzudenken.“ Auf dem eigenen Stand präsentierte Beeware seinen Showcase für Datenbrillen im Zusammenspiel mit der neuen Plattform SODALIS für Smart Maintenance. Zahlreiche interessierte Besucher erhielten vor Ort einen Eindruck der interaktiven Features von SODALIS in Verbindung mit Smart Glasses. Sie nutzten die Gelegenheit, im direkten Gespräch mit den Experten von Beeware, mehr über Vorteile und die Integration von Wearables in Serviceprozessen zu erfahren.

 

Schlüsselfertige Lösungen gesucht

Die HMI hat gezeigt, dass Unternehmen Ausschau nach schlüsselfertigen Lösungen halten. Dabei gilt es, aufwendige eigene Integrationsprojekte zu vermeiden. Deshalb punkten vor allem ganzheitliche Lösungen und modulare Ökosysteme mit einzelnen Bausteinen. „Genau hier knüpft unsere neue Plattform SODALIS an. Sie umfasst verschiedene Komponenten für die unterschiedlichen Schwerpunkte im Service. Diese stehen wie in einem Baukastensystem einzeln zur Verfügung oder sind miteinander kombinierbar. Auch das Anbinden von weiteren Partnern ist möglich“, so Heuer. „Dazu haben wir auf der HMI viele interessante Gespräche geführt. Mit unserem ersten eigenen Auftritt sind wir mehr als zufrieden und freuen uns schon auf die Hannover Messe 2018.“

 

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