Die Cloud sorgt für digitalisierte Service-Prozesse. Insbesondere Software as a Service (SaaS) bietet dafür viele Vorteile, erfordert aber gleichzeitig einen genauen Blick auf die eigenen Prozesse.

 

Der aktuelle Cloud Monitor 2017 des Branchenverbandes Bitkom zeigt: Zwei von drei Unternehmen nutzen die Cloud. Industriebetriebe haben ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, wie sie mit der Cloud umgehen und welche Anforderungen sie an Software as a Service stellen. Der Grundtenor lautet hingegen prinzipiell gleich: Möglichst wenig zusätzlicher Aufwand und keine Störung der Fertigungsprozesse. SaaS hat den Vorteil, Daten zeit- und standortunabhängig verfügbar zu machen. Doch gibt es oft die Befürchtung, dass etwa Updates den Betrieb stören und es im Worst Case zum Stillstand der Produktion oder anderen Einschränkungen der Business Continuity kommt. Um solche Szenarien zu vermeiden, gehen die Unternehmen dazu über, Office- und Produktions-IT in verschiedene Netzwerke zu unterteilen, oder aber sie fordern von den Providern mehr Kontrolle ein. Erlaubt es ein Anbieter, Updates in Eigenregie auszuführen, um beispielsweise die neue Software-Version vorher in einer Testumgebung zu prüfen? Im Idealfall bieten SaaS-Anbieter hier verschiedene Modelle an, die zu den jeweiligen Strukturen passen. Dabei sollte es gleichfalls im Interesse der Nutzer sein, langfristig keine veralteten Versionen einer Anwendung zu nutzen.

 

Bei Update Policies genauer hinschauen

Software as a Service hat den Vorteil, in Anschaffung und Betrieb kostengünstig zu sein und bei Bedarf einfach skalierbar. Ein weiterer wesentlicher Faktor sind gerade die Updates, die den Nutzern nicht nur neue Features und Funktionen ermöglichen, sondern auch Schutz gegen bekannt gewordene Gefährdungen oder Exploits bieten. Deshalb ist es wichtig, möglichst aktuelle Softwareversionen einzusetzen. Bestenfalls berücksichtigt der Anbieter dabei die jeweiligen Richtlinien sowie Bedürfnisse auf Anwenderseite und ermöglicht individuelle Updates Policies.